PPF, Lichtbild und Leuchmittelvergleich

Die neue Technologie unserer  LED Leuchten Hydro Prime funktionieren nach einem anderen Prinzip als die herkömmlichen Leuchtmittel.

Bei Messungen von verschiedenen LED Grow Leuchten für die Anwendung in Gärtnereien kann es zu Missverständnissen kommen. Die künstlichen Lichtquellen werden üblicherweise in PPF (μmol m-2 s-1) angegeben. An einem sonnigen Tag im Freien misst man ca. 100 000 LUX, dies entspricht etwa 2000 (μmol m-2 s-1). Die Sonne erzeugt ein Punktlicht. Diese Lichtintensität mit künstlichem Licht herzustellen ist aus Kostengründen unrealistisch.

Im Indoor-Bereich ist es möglich, gleiche oder sogar höhere Erträge mittels LED Hydro Prime Leuchten zu erreichen.

An bewölkten Tagen betragen die LUX-Werte ca. 10 000 bis 15 000, sind also ca. 8-mal geringer als an sonnigen Tagen. Trotzdem ist die Energieumwandlung der Lichtstrahlen durch die Photosynthese nicht 8-mal kleiner. Die Pflanzen verwenden auch das diffuse Licht zur Energiegewinnung.

Eine Punktlichtquelle ist ein direktes Licht und verursacht Schatten. Vom Standpunkt der Pflanze her erhalten nur die obersten Blätter direktes Licht und werfen auf die unteren Blätter Schatten. Da jedoch die Natur auch diffuses Licht mittels Photosynthese in Energie umwandelt, können die Pflanzen verhältnismässig einen viel grösseren Anteil aufnehmen. Dieses Licht ist stets vorhanden, doch variiert das natürliche Tageslicht im Freien stark.

Künstlich diffuses Licht entsteht, wenn viele Lichtpunkte über eine bestimmte Fläche verteilt werden. Viele Lichtpunkte erzeugen weniger Schatten und die ganze Fläche wird gleichmässig homogen bestrahlt. Somit wirkt die Photosynthese optimal. Zudem sind die Pflanzen gesünder und ihre Struktur ist kompakter.

Um Missverständnisse zu vermeiden, ist es wichtig, die Strahlung PPF (μmol m-2 s-1) und die Definition des Lichtkegels zu vergleichen.

Bei einer Standard LED ohne Linse beträgt der Lichtkegel 120°. Eine zusätzlich angebrachte 90° LED Linse auf einer 120° LED produziert im Zentrum des Lichtkegels einen 3-mal höher messbaren Wert LUX/PPF (μmol m-2 s-1). Eine 60° Linse hingegen erzeugt einen bis zu 8.5-mal höheren LUX/PPF (μmol m-2 s-1) Wert. Die Messungen sind in den meisten Fällen auf das Zentrum des Lichtkegels mittels vertikalen Sensoren fixiert. Diese Messungen können niemals ein Abbild auf die ganze Fläche aufzeigen. Es ist notwendig, um aussagekräftige Messungen zu erhalten, zusätzlich horizontale Sensoren festzulegen. Im Endeffekt bedeutet das, dass die meisten Anwender von diesen LED Leuchten im praktischen Betrieb enttäuscht werden und wieder zu den Hochdruck-Gasentladungslampen zurückgreifen.